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Geographische Lage
und geologischer Aufbau des Ortes
Mächtige Dolomitfelsen
und stolze Burgen, verträumte Täler und klare Forellenbäche,
liebliche Wesen und bewaldete Höhenrücken, Kostbarkeiten
der Pflanzenwelt, Tropfsteingebilde in geheimnisvollen Höhlen
- das ist die Fränkische Schweiz.
Direkt am Eingang zu dieser romantischen Landschaft, nur eine kurze
Wegstrecke von Forchheim entfernt, liegt Gosberg. Hoch über
dem Ort, im Nordosten, steht der breite Rücken der Ehrenbürg,
im Volksmund "das Walberla". Dieser "fränkische
Hausberg" ragt neben dem Hetzles oder Hetzleser Berg (mit 549
m Höhe im Südosten gelegen) mit 532 m als eindrucksvollster
Berg am Rande des Anstieges zur Fränkischen Alb empor.
Im Westen umschließt die Lange Meile mit dem Steinberg (506
m) als Ausläufer des Steigerwaldes dieses Tal, in dem die Regnitz
die Wiesent aufnimmt; diese fließt gemächlich durchs
Land. Sie hat die Juraberge zurückgelassen, in die sie sich
eingrub. Nach Süden hin ist das Tal weit geöffnet.
Die
Staatsstraße 2236 von Reuth nach Gräfenberg, an der
Gosberg liegt, stellt eine Verbindung dar zwischen der Bundesstraße
B 470, die in einem weiten Bogen hineinführt in das landschaftlich
so malerische und reizvolle Gebiet der Fränkischen Schweiz
und der Bundesstraße B 2, die von Nürnberg über
Gräfenberg kommend bei Pegnitz mit der B 470 zusammentrifft.
Von Gosberg aus nach Süden verläuft die Kreisstraße
FO 2 zum Frankenschnellweg A 73, der auf einer erhöhten
Trasse in Richtung Bamberg weiterführt. Verkehrsgünstig
liegt der Ort auch durch seine Nähe zum Rhein-Main-Donau-Kanal
und zu der überaus wichtigen Bahnlinie Nürnberg-Bamberg.
Von dieser Bahnlinie aus führt eine Nebenstrecke nach Ebermannstadt.Wenn
man sich mit der Bahn Gosberg nähert, entdeckt man ein
lang hingezogenes, sauberes Dorf mit einer schmucken Kirche
in der Mitte. Fast parallel zu dieser Linie fließt ein
mit hohen Eichen, Haselnußsträuchern, Erlen- und
Weidengebüsch umsäumter Bach, der Trubbach. Dieser
Bach, der das Wasser vieler kleiner Bäche aus dem Juragebirge
aufnimmt, wird von den Dorfbewohnern Hirtenbach genannt. Hier
zogen früher Hirten vorbei, die ihre Schafe und Ziegen
an diesem Bach tränkten. Nordöstlich des Ortes erheben
sich mit dem Kühberg und dem Geißberg zwei kleinere
Hügel, auf denen einst Viehhirten ihre Kühe und Geißen
hüteten. |

Klick für Großansicht (Foto von Dr.Helmut Mürbeth)
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Am Gesteinsaufbau des
gesamten Forchheimer Landes, das zum Albvorland gerechnet wird,
waren zwei Formationen des Erdmittelalters, die Trias, und zwar
deren oberes Drittel der Keuper sowie der Jura beteiligt. In den
Tälern kommen außerdem noch Ablagerungen aus der jüngsten
Formation, dem Quartär vor, die aus Sand und Kies bestehen.
Über der ältesten Keuperschicht, dem Burgsandstein, liegt
ein karbonathaltiger Ton, der wegen seiner intensiv roten Färbung
als Feuerletten bezeichnet wird. Die Bodenschicht der Feuerletten
ist bei uns sehr verbreitet.
Von
außerordentlicher Fruchtbarkeit sind die schweren tonigen
Böden der untersten Juraschicht, des Schwarzen Juras oder
Lias. Sie werden bei uns intensiv landwirtschaftlich genutzt,
durch Grünlandbau, Obstkulturen und insbesondere auch durch
Ackerbau.
Die mittlere Juraschicht, der Braune Jura oder Dogger, umfaßt
leichtere tonige und mergelige Böden. Die Grenze zwischen
Lias und Dogger verläuft in nordsüdlicher Richtung
etwa westlich an der Ehrenbürg vorbei. |

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