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Amerika sollte jeder schon einmal besucht haben. Vorzugsweise erkundet man das Land mit dem Leihwagen. Je nachdem wie viel Komfort man sich wünscht und wie viel Geld man ausgeben kann, wird das Fortbewegungsmittel und die Übernachtungsmöglichkeit geplant. Wir sind mit einem Leihwagen (Minivan) unterwegs gewesen. Übernachtet haben wir in Motels, und die gibt es wie Sand am Meer. Wir hatte niemals, selbst spät am Abend, Probleme ein geeignetes Quartier zu finden. 1995 Zunächst fuhren
wir von Colorado Springs aus zur Royal
Gorge Bridge, die höchste Hängebrücke der Welt. Auf den Weg dorthin
machten wir einen kurzen Halt in einer Westernstadt (Buckskin
Joe) die für verschiedene Filme errichtet wurde und als Touristenattraktion
dient. Dann ging es weiter über Pueblo, Canon City, Salida, runter nach
Alamosa und dann nach Durango. Durango
ist sozusagen Pflichtprogramm (schaut mal über den Link dorthin). Über
Four Corners (ein Grenzstein an den die Grenzen von Colorado, Arizona,
New Mexico und Utha zusammenlaufen) ging es weiter über das Monument Vally
zum Grand Canyon.
Dann wieder zurück über Durango, Silverton, Montrose, Grand Junction,
Glennwood Springs nach Colorado Springs. 2004 Diesesmal wollte
ich die Wildnis hautnah erfahren; da Rick ja ein erfahrener Camper und
Jäger ist hat er alles notwendige dazu geplant und vorbereitet. Nachdem
ich in Denver angekommen bin habe ich die ersten drei Tage auf eigene
Faust die Stadt erkundet. Dann war Ricks Urlaub gekommen und wir zogen
los in die Berge. Wir schlugen ein Basiscamp auf und machten von dort
aus Tagestouren in die Berge. Diese führten uns in der Regel immer
über die Baumgrenze. Die höchste Erhebnung die wir erstiegen
lag bei 2900 Meter. Rick erzählte mir während unserer Wanderungen
alles was man über die Tiere und das Jagen so wissen muss. Das jagen
beschränkte sich dann aber in der praktischen Übung auf das
Angeln von Fischen. Was aber gar nicht mal so einfach ist. Rick ist ein
wahrer Meister in allen möglichen Fisch-Stielen, wie z.B. das Fliegen-angeln.
Nach unserem fünftägigen Ausflug in die Wildniss sind wir dann
noch den Arkansas River (unter die Royal Gorge Bridge hindurch) geraftet.
Das war ein Spaß; sowas muss ich auf jeden Fall wiederholen. Dann
aber als zwei- oder drei-Tages Tour.
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