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Mexiko Allgemeines

 

Flug / Einreise
Preise / Geld
Sicherheit / Polizei / Armee
Sprache
Wetter / Sonne
Gesundheit / Arzt
Auto / Verkehr / Karten
Reisezeit
Reiseroute

 

Flug / Einreise

Unser Flug führte von Nürnberg nach Frankfurt über Atlanta nach Mexiko City. Dazu kamt noch ein Inlandsflug von Mexiko City nach Cancun. Gesamtkosten dafür DM 1732,- pro Person. Wir buchten relativ früh, dahalb erhielten wir Standardpreise. Per Lsst Minute sollte durchaus das Gazne wesenlich billiger zu kriegen sein.
Während des Fluges nach USA oder Mexiko erhält man im Flugzeug bereits die Unterlagen zur Einreise. Wichtig! Vorder- und Rückseite jeweils komplett ausfüllen und unterschreiben.
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Preise / Geld

Am günstigsten tauscht man immer im Mexiko direkt (gleich am Flughafen den ersten Schwung wechseln, für Trinkgelder usw.)
Wir hatten zur Sicherheit American Express Traveler Schecks dabei (1000 Dollar in 50er und 100er). Was nirgends beschrieben ist aber funktioniert: in den meisten Banken stehen Geldautomaten von denen Problemlos mit der EC-Card abgehoben werden kann (überall dor wo das Mestro Emblem steht).
Insgesamt ist alles gleich teuer wie bei uns oder eher noch teuerer: Beispiel: 4 Marsriegel in einer Packung rund DM 10,-; BigMäc Menü rund DM 11,-; Flasche Mineralwasser ca. DM 2,-; Normales Abendessen im Schnitt DM 20,-; eine Flasche 0,33 SOL oder Corona (Bier) DM 3,-.
Einge Dollarnoten dabei zu haben schadet auch nichts (wir hatten 50 Dollar in 10-Dollarscheine noch mit dabei).
Während der Reise braucht Ihr immer Kleingeld für Tips/Trinkgeld. An der Tankstelle und für Fensterputzer (Fahrzeugfrontscheibe wird in Mexiko City oft an Kreuzungen unaufgefordert gereinigt) gibt man zwischen 3 und 5 Pesos. Beim Essen Zahlen sagt man im Schnitt zwischen 10 und 15% der Rechnungssumme.
Interesanterweiser wickelt jede Bank-Filliale das Umtauschen der Traveler Schecks anders ab. In Palenque dauerte es über eine Stunde (der Fillialleiter ließ die Nummern der Schecks bei American Express überprüfen). In den Wechselstuben geht das alles wesentlich schneller und unkomplizierter - der Nachteil hier, der Umtauschkurs ist in der Regel schlechter. Noch ein wichtiger Hinweis: das Geld der Banken wird außerhalb der Geschäftszeiten nicht im Gebäude aufbewahrt, sondern ca. 1 Stunde vor Schliessung von Soldaten abgeholt. Wenn also die Bank bis 17:00 Uhr geöffnet ist dann kriegt ihr noch bis 16:00 Uhr Geld (zumindest war es so bei Fillialen in Palenque und Playa del Carmen).
Ach und noch eins; wer seinen Urlaub gerne mit seinen Camcorder filmt.... für alle Ausgrabungsstätten muß für die Videokamera jeweils um die 30 Pesos extra gezahlt werden. Ich hab rausgefunden daß höchstens 50% kontrollieren, also erstmal nicht von selbst melden und warten ob am Eingang jemand nachschaut. In der Regel achten die Jungs auch nur darauf ob jemand eine entsprechende Tasche dabei hat. Die einfachste Lösung das Ganze zu umgehen wäre die Videokamera in einen Rucksack stecken...; für Fotokameras muß nichts gezahlt werden.
Nochwas...., an Sonntagen ist überall freier Eintritt - es soll Leute geben die alle Ausgrabungsstätten deshalb nur Sonntags besuchen - entsprechend überlaufen sind diese dann auch; vor allem da die Tourunternehmen Ihre Ausflugstermine auf diesen Tag legen.
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Sicherheit / Polizei / Armee

Mir die Jungs beider Gattungen eher suspekt vorgekommen. So war auch von unseren Bekannten in Mexico City zu hören, daß man die Polizei besser nicht braucht. Von Touristen scheinen sie sich wohl bei Kontrollen auch gerne bezahlen zu lassen...; bei uns selbst hat sich glücklicherweis nur ein Soldat bei einer Inlandsgrenzkontrolle eine Wasserflasche unter den Nagel gerissen.
Vor allem bei den Grenzkontrollen (auf der Fahrt von Playe del Carmen nach Palenque und zurück mußten wir durch fünf Kontrollen durch) wird wohl vor allem nach Drogen gesucht. Unsere mitgeführte angebrochene Tequila Flasche war auch schwierig zu erklären weshalb wir den Inhalt später in eine leere Wasserflasche umfüllten. Jede Kontrolle tat dies unterschiedlich intensiv. Vom Koffer öffnen bis einfach durchwinken war alles dabei. Ich bin fast geneigt zu sagen, daß der Umstand daß wir kaum Spanisch sprechen bzw. so getan haben als ob wir nichts verstehen, uns einiges erspart geblieben ist.
Wer mit den Bus reisen möchte (vor allem die Nachtbusse) sollte auf sein Gepäck gut aufpassen und am besten alle wichtigen Dinge am Körper tragen. Wir trafen ein Pärchen aus Passau welches in einem Nachbus um ihre Tickets, Pässe, Scheck-Karten und Fotoapparat erleichter wurde. Sie hatten ihre Rucksäcke in der Gepäckablage des Busses (ähnlich wie bei Flugzeugen) deponiert. Obwohl sie den Diebstahl noch vor dem Stop des Buses bemerkten und den Busfahrer darauf aufmerksam machten hatten sie keine Chance ihre Sachen wieder zu bekommen.Sie benötigten einen ganzen Tag bis alle Ersatzpapiere sowie die nötigen Sperrungen erledigt waren. Auf anderen Internetseiten liest man auch von Busstops bei denen dann alle Passagiere ausgeraubt werden.
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Sprache

Wie bereits angedeutet beschränkt sich Spanisch auf etwa 10 Sätze; verstehen können wir mehr.......
Dennoch sind wir überall problemlos durchgekommen. Auch wenn nur wenige der Mexikaner englisch können. Wir trafen auch Einheimische die nur Maya sprachen. Aber mit Händen und Füßen gehts schon.....; Was uns sehr geholfen hat ist der Mexikanisch Kauderwelsch Band 88; ein kleines Handbuch mit ven wichtigsten Sätzen nach Themen zusammengefasst. (Weiter Infos unter www.reise-know-how.de). Wir merkten aber oft, daß wenn wir uns als Deutsche outeten, die Gesichtszüge der Leute wesentluch freundlicher wurden. Oft bekamen wir dann als Antwort: "ah, Beckenbauer, Schuhmacher...." usw.
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Wetter / Sonne

Ich bin eigentlich jemand der sehr gut die Sonne verträgt. Aber laßt Euch gesagt sein, da drüben brennt es runter daß es Euch die Haut abschält. Ich hab Touristen in den Ruinen rumlaufen sehen die übers ganze Gesicht eine fünf Millimeter dicken Penaten aus Sonnenschutzcreme aufgetragen hatten weil die Haut total verbrannt war. Der Urlaub wäre damit gelaufen - also kremt Euch gut ein.
Durch den Sog wird in Mexiko City selbst anscheinend die schädliche Strahlung nicht so sehr durchgelassen; jedenfalls benötigte ich hier noch keinen Sonnenschutz. Ein paar Kilometer weiter draussen (Teotihuacan) brennt es dann schon wesentlich intensiver. Hier hatte ich mir dann auch den ersten (leichten) Sonnebrand eingefangen.
In Mexiko City hatte es zu unserer Reisezeit (September) angenehme 25-28 Grad C. Man konnte schon fast die Uhr danach stellen - gegen 18:00 Uhr regnete es meist immer für 30 bis 60 Minuten. In Yucatan hatte es dagegen schon um die 35 Grad C wobei allerdings hier die Luftfeuchtigkeit wesentlich höher ist. Das Wasser (Karibik Seite) lag immer so bei 28 Grad C. Auch hier gab es währen unserer Tour von Zeit zu Zeit (alle zwei bis drei Tage) einen etwa 15 bis 20 minütigen Schauer.
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Gesundheit / Arzt

Glücklicherweise hatten wir keinen Arzt gebraucht. Als Vorsorge hatten wir uns eine umfangreiche Reiseapotheke mitgeommen (bei jeder Apotheke zu kriegen). Gegen Malaria hatten wir keine Vorsorge getroffen. Muß jeder für sich selber entscheiden.
Wichtig ist meiner Meinung nach, daß gerade die inländischen Speziaitäten genossen werden sollten. Das Essen ist zwar ein bisschen scharf aber man gewöhnt sich schnell dran. Freunde hatten uns geraten nach jeden Essen eine Tequila hinterherzukippen. Die ersten zwei Wochen haben wir das aiuch erfolgreich (keine Darmbeschwerden :-)) befolgt. Dann haben iwr das ganze einschlafen lassen. Letztendlich hatte Simone nach unserer Rückkehr eine ziemlich schlimme Darmgrippe und Ingrd hat sich wohl auch was eingefangen - Ursache unbekannt.
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Auto / Verkehr

Wir leisteten uns für die letzten zwei Wochen einen Leihwagen. Den Chevy Monza orderten wir bereits von Deutschland aus. Ist auf jeden Fall eine teuere Angelegenheit. Rund DM 2000,- sind für 14 Tage zu rechen (inkl. aller Versicherungen ohne Selbstbeteiligung). Die Straßen sind gut ausgebaut und die meisten sind auch für zügige Fahrer kein Problem (im Schnitt 130 km/h sind fahrbar. Allerdings gibts auch tückische Strecken (z.B. Palenque nach Aqua Azul (Wasserfälle)). Hier führen enge Strassen in die Berge. Das gemeine sind allerdings die Topes die in der Regel vor in und nach Ortschaften in den Straßen eingelassen wurden.

Topes (klick)
Das sind ca. 10-20 cm hohe Betonschweller die einen dazu zwingen auf null runterzubremsen. Leider wird bei dieser Strecke auf diese Topes nicht immer vorher hingewiesen. Schlimm ist es auch bei Dämmerung und oder Regen zu fahren. Dann sind sie so gut wie gar nicht zu erkennen. Ich hatten einen mit ca. 30 Km/h überflogen (weiter konnte ich nicht mehr runterbremsen) und das war fast tötlich. Die Mädels auf den Rücksitzen klbetn am Fahrzeugdach. Ich hatte auch einen LKW mit Achsenbruch gesehen (was vermutlich auf einen dieser Topes zurückzuführen war). Eine weiterer Strecke welche die ganze Aufmerksamkeit fordert ist die von Tulum nach Cobal. Etwa ein drittel der Strecke kann nur per Slalom bewältigt werden weil hier Kraterartige Schlaglöcher in der Straße liegen.
Ganz wichtig. Tankstellen gibt es nur in Städten und in der Nähe von touristischen Attraktionen. Rechtzeitig Tanken ist oberstes Gebot - auch wenn der Tank erst halb leer ist.
Wir hatten unter anderem Straßenkarten vom ADAC (sind nicht ganz aktuell im Bezug auf die Bezeichnungen gerade im nördlichen Yucatan) und von unserem Baedeker Reiseführer (sehr zu empfehlen).
Achtung: wenn ihr in einer Stadt unterwegs seid immer während der Fahrt die Knöpfe aller Türen verriegeln und den Kofferraum absperren. Bei verkehrsbedingten Stops kann es vorkommen daß jemand den Kofferraum ausräumt oder in den Wagen springt um einen auszurauben (kein Witz). Deshalb wird sogar von der Polizei (zumindest in Mexiko City) toleriert wenn man eine rote Ampel überfährt wenn sich erkennbar kein vorfahrtsberechtigtes Fahrzeug nähert (vor allem bei Nacht) nur um möglichen Dieben keinen Überfall zu ermöglichen.
Wenn ein vorausfahrendes Fahrzeug die Möglichkeit des Überholens signalisieren will, dann blickt dieser links (nicht wie in Deutschland rechts). Rechts blinken bedeutet, daß Gegenverkehr kommt und nicht überholt werden kann!
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Reisezeit

Es wurde uns immer wieder bestätigt. Der Sptember ist wohl die beste Jahreszeit. Keine Touristen; keine Inländischen Ferien und das beste/schönste Wetter (bestätigten uns auch unsere Bekannten in Mexiko). An verschiedenen Plätzen waren wir praktisch alleine. Durch die wenigen Touristen war auch immer mal ein bisschen handeln bei den Zimmerpreisen möglich, was sonst nicht geht. Einziger Nachteil, wenn man in Einkaufsstraßen von Touristenhochburgen (wie Playa del Carmen) schlendert wird man ständig von irgendwelchen Ladenbesitzer quälend aufgefordert dessen Laden aufzusuchen.
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Reiseroute

Wir hielten uns zuerst eine Woche in Mexiko City auf. Danach flogen wir nach Cancun und blieben zwei Tage in Playa der Carmen wobei wir uns gleich Tulum und Xcaret ansahen. Dann fuhren wir mit dem Mietwagen nach Palenque und blieben dort zwei weitere Tage. Weiter ging es über Uxmal und Kabah schließlich nach Chitzen Itza und dann wieder zurück nach Playa del Carmen. Von dort aus unternahmen wir dann Tagesausflüge nach Cobal und Aktun Chen. Hier ist ein Plan der Route.
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